Workflow Mapping
Wir zeigen, wo Arbeit fließt und wo sie wartet.
Workflow Mapping ist keine hübsche Prozessgrafik. Es zeigt, wie Arbeit zwischen Teams, Tools, Dateien und Entscheidungen den Besitzer wechselt.
Kartensprache
Keine Zeichnung, sondern operative Topografie.
Leseschlüssel
Legende
Eingang
Information, Datei, Anfrage oder Systemereignis, das startet.
Owner
Rolle, die für den Schritt verantwortlich bleibt.
Warten
Freigabe, Information oder Entscheidung, die Arbeit stoppt.
Ausgang
Ergebnis, das den nächsten Schritt wirklich auslöst.
So lesen Business und Technik dieselbe Karte ohne Übersetzungsverlust.
Verlust entsteht meist zwischen Schritten
Handoff-Ledger
| Übergabe | Was verloren geht | Was die Karte halten muss |
|---|---|---|
| Mensch -> System | Absicht und Kontext | Pflichtfelder, Notiz, Validierung |
| System -> Mensch | Priorität und Ownership | Alert-Level, Owner, SLA |
| Team -> Team | Ursache und Wirkung | Kurzer Entscheidungsstand und Dateispur |
| Automation -> Kontrolle | Fehlersichtbarkeit | Log, Rückweg, Review-Grund |
Wie führt die Karte zur Entscheidung?
Ist die Karte belastbar?
Die Karte ist kein Präsentationsmaterial; sie ist das Rückgrat der Build-Entscheidung.
Ergebnisse der Karte
Der abstrakte Prozess wird zu einer Arbeitskarte, die beim Systembau benutzt werden kann.
Workflow Map
Schritte, Owner und Systemkontakte in einem lesbaren Ablauf.
Handoff Notes
Risiken und Kontextverluste an Übergängen.
Bottleneck List
Wartende Entscheidungen, wiederholte Prüfungen und Engpässe.
Automation Candidates
Mögliche Automationspunkte auf der Karte.
Nächste Phase
Control Design
Die Karte zeigt den Fluss. Control Design legt fest, wo das System handelt, stoppt und menschliche Entscheidung erwartet.